Welches Elektrofahrrad soll ich mir kaufen?

31.01.11 1 Kommentar von
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Elektrofahrräder werden immer beliebter. Interessanterweise sind sie in Norddeutschland sogar beliebter als im Süden des Landes. Das ist zunächst einmal verwunderlich, wenn man bedenkt, dass doch gerade bei Berganstiegen ein Hilfsmotor wahre Wunder vollbringen kann. Aber offenbar ist es die steife Brise, die die Norddeutschen gern auf das Elektrofahrrad zugreifen lässt. Kräftiger Gegenwind kann das Radfahren unzweifelhaft zu einer anstrengenden Sache werden lassen. Damit ist auch schon ein wesentlicher Punkt genannt, wenn es um die Frage geht, welches Elektrofahrrad man sich kaufen soll. Das beste Rad, das alle anderen überragt, gibt es nicht. Es kommt auf die Anforderungen an, die an das Elektrofahrrad gestellt werden.

Zunächst einmal stellt sich die Frage, was für ein Modelles denn eigentlich sein soll. Elektrofahrräder bieten nicht nur die Möglichkeit, einen Motor beim Radfahren zu verwenden, man kann ihn auch nutzen, wenn man nicht in die Pedale tritt. Anders verhält es sich, wenn man sich für ein Pedelec entscheidet. Hier geht ohne Muskelkraft gar nichts. Der Motor hat lediglich eine unterstützende Wirkung. Anders ausgedrückt: Wer nicht in die Pedale tritt, kommt nicht vom Fleck. Wer sich für ein Elektrofahrrad entscheidet, muss wissen, dass ein solches Gefährt zulassungspflichtig ist. Was bedeutet, dass auch eine Versicherung abgeschlossen werden muss. Es entstehen also nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch laufende. Anders beim Pedelec. Dieses Rad ist weder zulassungs- noch versicherungspflichtig. Nach den Anschaffungskosten fallen also keine weiteren Ausgaben an. Es sei denn, der Akku hat irgendwann sein Lebensende erreicht und muss ausgetauscht werden. Das betrifft allerdings sowohl das Elektrofahrrad als auch das Pedelec.

Welches Elektrofahrrad man sich kaufen sollte, hängt natürlich auch von der Frage ab, welche Anforderungen es erfüllen muss. Wer vornehmlich in den Bergen unterwegs ist, benötigt ein anderes Modell als jemand, der in der Regel auf ebenen Strecken fährt. Darüber hinaus entscheidet die Frage über die Länge der Strecken mit bei der richtigen Entscheidung. Hier lohnt ein Blick auf die verschiedenen Akkus, die im Angebot sind. Wer nur kurze Strecken fahren muss, kann sich mit einem Elektrofahrrad zufriedengeben, das eine Reichweite von 30 Kilometern hat, bevor der Akku neu geladen werden muss. Für Menschen, die gern auf größere Touren gehen, eignet sich solche Modelle natürlich nicht. Hier werden Räder benötigt, die mit einem stärkeren Akku ausgestattet sind. Die größten Reichweiten bei Elektrofahrrädern liegen bei 100 Kilometern. Damit lässt sich schon etwas anfangen.

Letztlich entscheidet auch die Optik darüber, welches Elektrofahrrad man sich kaufen sollte. Die meisten Modelle sind äußerlich wirklich ansprechend geworden. Das war jedoch nicht immer so. Und es gibt Räder, die nach wie vor klobig und unansehnlich wirken. Aber niemand hat Lust, mit einem Elektrofahrrad durch de Gegend zu fahren, das aussieht wie der Prototyp eines Bastlers, der es gerade aus dem Schuppen geholt hat.

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