Vor- und Nachteile eines Pedelec

31.01.11 Kommentare deaktiviert von

Das Pedelec spielt seine Vorteile besonders bei kurzen Strecken aus. Untersuchungen haben ergeben, dass fast 80 Prozent aller Fahrten in einem Umkreis von nur 5 Kilometern vom Wohnort stattfinden. In aller Regel kann man für solche Strecken durch die Nutzung eines Pedelec Zeit und Nerven sparen. Schließlich macht ein Großteil des zeitlichen Aufwandes bei der Autofahrt die Parkplatzsuche aus. Die verbesserte Technologie der Akkus erlaubt zudem auch die längere Fahrt mit dem Pedelec. Während die Akkus früherer Generationen häufig aufgeladen werden mussten, überzeugen neue Akkus durch eine verbesserte Leistungsfähigkeit. Zu Beginn der ersten Pedelecs waren längere Fahrten, auf Steigungen und mit Beladung nahezu undenkbar. Inzwischen stellen diese Faktoren kein Problem mehr dar.
Trotz der neuen Akkus, die leistungsfähiger sind, bedeutet das Aufrüsten eines Rades zu einem Pedelec nach wie vor, dass das Fahrrad schwerer wird. Besonders kostengünstige Ausstattungen sind oft deutlich schwerer als Modelle, die hochwertiger sind. Nicht selten kann man bei Discountern Pedelecs bekommen, die teilweise mehr als 40 Kilogramm wiegen. Es ist daher wichtig, für das Pedelec eine Abstellmöglichkeit zu haben. Schließlich will man für den täglichen Gebrauch das Pedelec nicht ständig tragen müssen. Wer sich für ein Pedelec entscheidet, muss wissen, dass das mit einer größeren finanziellen Investition verbunden ist. Billige Akkus sind nicht nur schwerer als qualitativ bessere, sie haben darüber hinaus in aller Regel eine nur kurze Lebensdauer. Das Geld, das man also zunächst eingespart hat, gibt man mittelfristig eben doch aus.
Punkten kann das Pedelec natürlich bei der Umweltverträglichkeit. Gegenüber dem Auto hat es hier klare Vorteile. Zudem fährt ein Pedelec nahezu geräuschlos. Ein weiterer Vorteil ist die Kostenersparnis im Verbrauch gegenüber dem Auto. Während ein Auto auf 100 Kilometern im Durchschnitt 8 Liter Benzin verbraucht, betrifft das Pedelec diese Problematik nicht. Bei einem Benzinpreis von 1,30 Euro ergibt sich für 100 gefahrene Kilometer ein Kostenanteil von 10,40 Euro. Dabei ist die Abnutzung des Wagens noch nicht mit einbezogen. Ein Pedelec kostet für eine Akkuladung und eine mögliche Distanz von 80 Kilometern gerade einmal 0,05 Euro. Auf 100 Kilomeer hochgerechnet bedeuten das Kosten in Höhe von 0,06 Euro. Eine Rechnung, die sich selbst erklärt.
Der Motor kann beim Pedelec an drei verschiedenen Punkten angebracht werden. Für die optimale Schaltung sind Räder mit Vorderradantrieb die beste Wahl. Doch das Gewicht für den Motor trägt zu einer trägeren Lenkung bei. Der Nachteil an Hinterradmotoren besteht im Gewicht. Besonders wenn zusätzliche Ladung transportiert wird, besteht die Gefahr, dass das Vorderrad die Haftung verliert. Für das ausgeglichenste Fahrverhalten sorgt der zentrale Motor. Nachteil bei dieser Form des Motors: Das Pedelec muss mit einem speziellen Rahmen ausgestattet werden, was zusätzliche Kosten verursacht.

Ähnliche Artikel

Keine Kommentare zu “Fahrrad mit Hilfsmotor (Pedelec) – Wie funktioniert es?”

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Test