Test: Raleigh Dover 40 Premium

21.09.11 1 Kommentar von
© Derby Cycle Werke GmbH

Das Raleigh Dover 40 Premium zählt zu den besten High-Speed Pedelecs, die es derzeit auf dem Markt gibt. Es gehört zu den Luxusmodellen mit Trittunterstützung und besticht zudem mit einem sportlichen Äußeren. Mit dem Modell wird eine Geschwindigkeit bis zu 40 km/h erreicht, gehört also damit durchaus in die Klasse der Elektrofahrräder. Sein leistungsstarker Lithium-Ionen-Akku sorgt für ein Fahrvergnügen auf langen Strecken. Mit seinem geringen Gewicht ist es zudem für Pendler sehr gut geeignet.

Das Herzstück des High-Speed Pedelecs ist der leistungsfähige Panasonic Pedelec-Antrieb mit bürstenlosem Mittelmotor. Die variable Automatik bietet mehrere Möglichkeiten der Unterstützung. Entsprechend der gewählten Stufe gleicht der Motor die Trittleistung des Fahrers aus.

Die Helmpflicht besteht bei diesem Modell nicht, aber eine Mofaprüfbescheinigung ist erforderlich. Dies ist einer der Unterschiede zwischen einem Elektrofahrrad und einem Pedelec.

Faktentest Raleigh Dover 40 Premium

KriteriumBeschreibungBewertung
MotorEin 300 Watt-Hochleistungsmotor versorgt das Padelec mit der nötigen Energie. Dieser ermöglicht die Hochleistungsgeschwindigkeiten bis zu 40 km/h. Es handelt sich bei dem Motor um einen Tretlagermotor des Herstellers Panasonic. Das Fahren ist bis zu 20km/h ohne Tretunterstützung mit dem sogenannten Daumengas möglich. Der geräuschlose Motor trägt ebenfalls dem sportlichen Erscheinungsbild des Pedelecs bei.
RahmenDer Rahmen des Raleigh Dover 40 Premium ist ein Raleigh Pedelec Aluminium Speed und demzufolge aus 7005 Aluminium gefertigt. Die Züge des Pedelecs sind innerhalb des Rahmenrohrs verlegt. Dies sorgt für eine ansprechendere Optik und unterstützt das sportliche Bild zusätzlich.
GabelBei der Gabel handelt es sich um eine Federgabel des Herstellers Suntour. Der Federweg beträgt 63mm. Somit wird das Fahrvergnügen nicht durch Unebenheiten gestört, weil die Stöße ausreichend gedämpft werden. Die Suntour NCX-E Lite Luftdruckfedergabel ist individuell einstellbar.
Sattel/SattelstützeFür ein angenehmes Sitzgefühl sorgt der Selle Royal Respiro Sattel. Respiro Sattel sind mit einem Ventilationskanal ausgestattet, der für mehr Kühle auf dem Sattel sorgt. Dank des ergonomischen Designs kommt es zu keinem Druck auf die Nerven und demzufolge zu keinem Taubheitsgefühl während des Fahrens. Die Sattelstütze FSA SL 250 besteht aus sehr leichtem Aluminium. Die Kröpfung ermöglicht es jedem Fahrer, eine optimale Sitzposition einzunehmen.
ReifenDas Pedelec ist mit Schwalbe Marathon Dupreme Reifen ausgestattet. Diese sind faltbar und mit Reflexstreifen ausgestattet. Die Technik der Reifen ist auf dem höchsten Niveau. Sie sind als Allrounder sehr gut geeignet und empfehlen sich auf holprigen Pisten sowie ebenen Straßen.
AkkutypDer Akku ist ein New Lithium-Ionen-Akku. Dieser ist auf die starke Leistung des Motors angepasst und garantiert einen langen Fahrspaß.
AkkukapazitätDie Kapazität des Akkus beträgt 18 Ah. Demzufolge kann der Fahrer laut Herstellerangeben mit einem aufgeladenen Akku eine Strecke von 60 bis 80 km zurücklegen. Unabhängig von dem Ladezustand wird der Akku nach der Fahrt an das Ladegerät angeschlossen. Die Fehl- oder Tiefenentladung wird somit verhindert.
SchaltwerkIn das Pedelec ist eine 27-Gang SRAM Dual Drive Schaltung eingebaut.
SchalthebelDer Schalthebel ist hervorragend auf das Schaltwerk abgestimmt. Es handelt sich dabei um einen SRAM DD Trigger.
BremsenAusgestattet ist das Pedelec mit hydraulischen Julie Scheibenbremsen des Herstellers Magura in der Disc Variante. Hierbei kommt der Typ HS 11 zum Einsatz.
LichtanlageFür eine sichere Beleuchtung verfügt das Raleigh Dover 40 Premium über AXA Nano Plus Scheinwerfer, die mit einer Beleuchtungsstärke von 40 Lux für ein sehen und gesehen werden sorgen. Bei dem Rücklicht handelt es sich um ein B & M Linetech. Außerdem verfügt das Rad über Standlicht. Somit ist die Beleuchtung bei einem Halt an einer Ampel beispielsweise ebenfalls gegeben.
GewichtDas Gewicht des Raleigh Dover 40 Premium beträgt 21,7 kg. Es gehört somit zu den leichtesten Fahrrädern mit Hilfsmotor, die über eine ähnliche Ausstattung verfügen. Das verhältnismäßig leichte Gewicht macht es zu einem idealen Begleiter für Pendler.
RahmenhöheDas Herren- sowie Damenmodell ist in einer Rahmenhöhe von 45 cm, 50 cm und 55 cm erhältlich. Es handelt sich hierbei um ein 28-Zoll-Rad. Dank der variablen Ausführungen kann für jeden Fahrer das passende Modell seitens des Herstellers geboten werden.
ReichweiteDas Padelec kann eine Strecke von 60-80 km zurücklegen. Dieser Wert ist von der Beschaffenheit des Bodens sowie der erforderlichen Unterstützung abhängig.
GesamtwertungDas Raleight Dover 40 Premium besticht insgesamt mit einer hohen Leistung mit Tretunterstützung trotz des verhältnismäßig geringen Gewichts für ein Elektrofahrrad. Der Hochleistungsmotor bringt seinen Fahrer auch an Bergen und Steigungen sehr schnell voran. Ohne Tretunterstützung ist ein schnelles Fahren bis zu 20 km/h möglich. Optisch macht das Rad einen sehr sportlichen Eindruck. Insgesamt erreicht das Modell 61 von möglichen 70 Punkten.
Preis-/LeistungPreislich befindet sich das Modell bei ca. 2.800 Euro. Es handelt sich somit um eine Investition, die sehr gut bedacht sein will.

Das Raleight Dover 40 Premium liegt mit seinen 2.800 Euro im höheren Preissegment für Elektrofahrräder. Es handelt ich jedoch um ein High-Speed Pedelec mit vielen Funktionen und Vorzügen, die diesen Preis vertretbar machen.

Für das Jahr 2012 wird es das Dover so in dieser Form nicht mehr geben.
Das Nachfolgemodell, in etwas abgewandelter Form und kleineren Unterschieden heiß dann Stoker.

Sehen Sie sich das Stocker heute schon bis ins Detail an – ein Faktentest wird folgen.

© Derby Cycle Werke GmbH

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2 Kommentare zu “Test: KTM e-Trail”

  1. Bergsport | Tobi Infos says:

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  2. Locnikar says:

    Eigentlich eine tolle Idee – nur bekomme ich zu dem Preis doch schon ein komplettes (okay: günstiges) Pedelec… und es wäre sicher sinnvoll, das auch sehr bald für 28-Zoll-Räder anzubieten, denn das ist doch vermutlich die unter Erwachsenen am stärksten verbreitete Rahmengröße. ZUdem fehlt mir im Farbenangebot das Schwarz. Gebürstetes Alu wäre auch hübsch.
    Im Moment würde ich sagen: Lohnt sich nur für Besitzer sehr hochwertiger Räder, die auch kein Problem damit haben, nochmal den Preis eines guten neuen Fahrrads draufzuschlagen, um mit ihrem “alten” Rad elektrisch unterstützt zu fahren.

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