Test: KTM e-Trail

15.12.11 2 Kommentare von
© KTM Fahrrad GmbH

Das e-Trail Pedelec aus dem Haus des österreichischen Traditionsherstellers KTM verbindet Trekkingeigenschaften und ein sportliches Fahrraddesign mit Hilfsmotor. Der patentierte BionX Motor unterstützt vier Fahrstufen. Die Zusatzleistung der Motorisierung ist bei dem Trekking-Elektrorad zwischen 35, 75, 150 und 300 % zu wählen. Die höchste Fahrstufe sorgt für ein besonders dynamisches Fahrgefühl.

Hingucker: Der stromlinienförmige Akku fügt sich hervorragend in die Rahmenkonstruktion ein. Hier wird einfach der Platz für die Trinkflasche bzw. die Luftpumpe ausgenutzt. Eine gute Übersicht über den Akkuladestand und die gewählte Fahrstufe erhält man über das LCD-Display am Lenker. Durch die hohe Reichweite des Akkus sind auch lange Strecken mit dem motorunterstützten Trekking-Rad kein Problem.

Faktentest KTM e-Trail

KriteriumBeschreibungBewertung
MotorIm KTM e-Trail wurde ein 250 Watt leistungsstarker BionX Motor verbaut. Er befindet sich ganz unauffällig in der Hinterradnabe und überzeugt mit der großen Reichweite von über 100 km.
RahmenDer Aluminiumrahmen erweist sich als besonders stabil und robust. Für ein aufgeräumtes Design sorgt die integrierte Kabelführung. Die Trapezform verleiht dem Pedelec eine sportlich aber dennoch elegante Form.
GabelLuftgefederte Federgabeln der Marke Suntour SF10 NEX4610 mit Lockout sorgen für ein komfortables Fahrgefühl. Egal, ob man sich auf glattem Asphalt, holprigem Kopfsteinpflaster oder auf einer spannenden Naturpiste befindet: Die Dämpfung der Stöße steht bei dem Trekkingrad von KTM im Vordergrund.
Sattel/SattelstützeDer Selle Royal 5234 LookIn Sattel ist hervorragend für Langstrecken geeignet. Damit man als Fahrer auch bequem sitzt, ist die Sattelstütze von Suntour paralellogramm-gefedert. Das KTM e-Trail erweist sich damit als vollgefedertes Komfortwunder.
ReifenDie Contact Bereifung der Firma Continental bietet auf unterschiedlichen Untergründen guten Halt. Der Hersteller kennt sich nicht nur mit der idealen Autobereifung aus, sondern auch mit Fahrradreifen.
AkkutypDie moderne Lithium-Mangan-Batterie ist für ihre Langzeitstabilität bekannt. Der 48 Volt starke Akku verfügt über einen ordentlichen Wirkungsgrad. Die Beschleunigung erfolgt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.
AkkukapazitätDie Energiekapazität liegt hier bei durchschnittlichen 8,8 Ampere-Stunden (Ah), das entspricht rund 422 Wattstunden (Wh). Vorteil an der geringen Akkukapazität ist: Der Akku ist innerhalb von 3 bis 4 Stunden vollständig aufgeladen.
SchaltwerkIm Test konnte das großzügige Schaltwerk überzeugen. Mit 27 Gängen und der zuverlässigen Technik von Shimano kann man nichts falsch machen. Selbst hohe Steigungen sind für diese feine Schaltung kein Problem.
SchalthebelAn den Schalthebeln offenbart sich der sportliche Charakter des KTM e-Trail Trekking-Rads. Mit dem Shimano Rapidfire plus kann man -wie die Bezeichnung schon andeutet -blitzschnell zwischen den einzelnen Gängen hin und her schalten. Abzüge gibt es lediglich für den fehlenden Drehgriffschalter, den viele Nutzer intuitiver finden und die leichte Bedienung schätzen.
BremsenDie Bremsanlage ist bei dem KTM e-Trail mit besonders hochwertigen Scheibenbremsen der Marke Tektro Auriga bestückt. Selbst bei Nässe greifen die Bremsen zuverlässig. Die moderne Technik verdient die Bestnote im Test.
LichtanlageDie innovative Lichtanlage macht das KTM e-Trail zu einem idealen Fahrrad für die Stadt und den Straßenverkehr. Für helles Licht sorgen LED-Leuchten. Das Standlicht ist ebenfalls praktisch und wird über den Kondensator gesteuert. Die Stromversorgung der Lichtanlage erfolgt über die Batterie. Volle Punktzahl für so viel Sicherheit.
GewichtAbzüge gibt es im Test für das stolze Gewicht von 23,5 Kilogramm. Für ein sportliches Rad, das man auch schnell man ins Auto heben will, um Ausflüge zu unternehmen, ist das KTM e-Trail eindeutig zu schwer.
RahmenhöheDas KTM e-Trail ist in ist in vier Rahmenhöhen verfügbar. Neben den Standardhöhen wie 46, 51 und 56 cm findet sich im Sortiment auch ein besonders hohes, mit 60 cm (23,5'') nur für große Menschen geeignetes Modell. Für diese großzügige Auswahl gibt es die Höchstpunktzahl.
ReichweiteLaut Hersteller beträgt die maximale Reichweite 130 Kilometer. Dieser Wert richtet sich ganz stark nach dem eingestellten Fahrmodus, möglichen Steigungen und der Beschaffenheit des Fahruntergrunds. Der Maximalwert ist auch mithilfe der Rückgewinnungstechnologie erreichbar.
GesamtwertungInsgesamt handelt es sich bei dem KTM e-Trail um ein solides und hervorragend ausgestattetes Trekking-Rad. Durch die hochwertige und moderne Lichtanlage kann man das Pedelec sogar im öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Die zuverlässige Bremsanlage und die hohe Reichweite trotz geringer Akkukapazität machen das Rad allerdings auch zu einem idealen Begleiter für einen langen Ausflug im Umland. Das Langzeitstreckenwunder erhält 57 von 70 Gesamtpunkten.
Preis-/LeistungMit einem unverbindlichen Preis von 2.499 Euro spielt das KTM e-Trail Pedelec in der oberen Liga mit. Deshalb gibt es nur die Durchschnittsnote im Faktentest.

Der relativ hohe Preis schreckt auf den ersten Blick ab, aber das KTM e-Trail ist mit moderner und hochwertiger Technik ausgestattet. Pedelecs mit dieser Ausstattung sind teilweise deutlich teurer, weshalb man von einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis sprechen kann.

Möchten Sie noch mehr Neuigkeiten und Informationen über KTM und die verschiedenen Modelle im Bereich Pedelecs und Elektrofahrräder dann besuchen Sie doch einmal die Herstellerseite: http://www.ktm-bikes.at/

Erzählen Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen, die Sie bereits mit den Fahrrädern mit Hilfsmotor gemacht haben.

Klicken Sie auf das Bild und überzeugen Sie sich bis ins Detail von dem KTM e-Trail
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1 Kommentar zu “Kraft und Anmut-Fahrbericht zum GRACE PRO E-Motorbike (2010)”

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    Ihr Kommentar
    Das AVE Metro ist überwiegend für den City-Gebrauch geeignet. Mehr als 30 km Reichweite sind kaum erreichbar! Ein zweiter Akku ist außerhalb von Deutschland derzeit nicht erhältlich, da sie im Gegegnsatz zu Kompletträdern als “Gefahrengut” versandt werden müssen.

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