Pedelec als Mountainbike / BMX

26.01.12 Kommentare deaktiviert von

Ein Pedelec ist schon lange nicht mehr nur bei den älteren Menschen sehr beliebt, sondern auch junge Leute greifen immer häufiger zu solch einem Elektrofahrrad. Man schont nicht nur die Umwelt damit, sondern auch die eigene Gesundheit wird dadurch gefördert. Man ist immer an der frischen Luft und muss sich zusätzlich bewegen. Vor allem wenn man Steigungen überwinden muss, dann benötigt auch ein Pedelec Unterstützung.

Doch ein Pedelec muss nicht einfach wie ein normales Fahrrad aussehen, sondern es kann auch zu einem Mountainbike umgerüstet werden. Dazu benötigt man aber entsprechende Zusatzausrüstung. Ein Pedelec allein würde als Mountainbike gar nicht viel nützen. Größere Steigungen können damit nicht überwunden werden, denn ein solches Elektrofahrrad kann nur eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern die Stunde aufbringen und Steigungen können damit nicht bewältigt werden. Ein anderer Akku muss her, wenn man sein Pedelec auf ein Mountainbike umrüsten möchte. Mit dem normalen Akku, mit dem ein Pedelec ausgerüstet ist, kommt man mit Sicherheit nicht weit. Bereits bei leichten Steigungen wird er schnell schwacher und müsste dann getauscht werden. Ein normaler Akku lädt dann bis zu sechs Stunden an einer normalen Steckdose.

Beispielsweise gibt es Nabenmotoren. Sie haben eine direkte Kraftübertragung und auch die Motorkraft wirkt direkt auf das Rad. Somit bekommt das Fahrrad mehr Schwung und leichte Steigerungen können ohne Probleme gemeistert werden. Zudem hat der Akku eine gute Dynamik und eine sehr kompakte Bauweise. Das Anbringen ist aus diesem Grund kein Problem und mit wenigen Handgriffen sitzt der Akku sehr fest. Allerdings sollte genau überlegt werden, wo der Akku angebracht wird. Ideal ist immer noch die Mitte, denn da verteilt sich das Gewicht am Besten. Vorn oder auch hinten am Rad ist es eher störend. Des Weiteren gibt es den Tretlagermotor. Dieser Motor ist nicht gerade störend und bringt eine sehr leichte Montage mit sich. Wird die Bremse angebracht, ist aber keine Rücktrittbremse mehr in Kraft.

Um auch größere Strecken schnell und zügig mit einem Pedelec zu bewältigen, kann außer einem besseren Akku noch ein Gruber Assistent verwendet werden. Dieser surrt nur sehr leise und ist daher während der Fahrt gar nicht mehr zu hören. Er bringt 100 Watt Leistung mit und somit können auch steile Strecken besser bewältigt werden. Der Assistent ist sehr leicht gebaut und daher fällt er auch während der Fahrt sprichwörtlich nicht ins Gewicht. Wer es ganz genau nehmen möchte, der kann sein Pedelec als Mountainbike noch optisch stark verändern. Hierfür stehen noch andere Bauteile wie Lenker oder Sattel zur Verfügung.

Haben Sie schon einmal Ihr Pedelec umgerüstet? Berichten Sie uns doch in einem kleinen Kommentar von Ihren Erfahrungen.

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1 Kommentar zu “PEGASUS Solero E-Citta Elektro-Fahrrad”

  1. Name says:

    Hatten am Anfang leider Pech. Die Elektronik streikte häufiger. Aber dank super Unterstützung durch unseren Fachhändler mit exelenter Werkstatt (Lage/Lippe – lippe-bikes) freuen wir uns nun auf die neue Saison 2012 und können es kaum erwarten, unsere Touren zu machen. 40 bis 60 Kilometer sind mit einer “Tankfüllung” drin. Die Stromkosten sind bekanntlich kaum messbar und ich plane, künftig auch 1 bis 2 mal die Woche mit dem bike zur Arbeit zu fahren. Bei einer Entfernung von 17 Kilometer m.E. kein Ding. In der Hoffnung, dass nun alles rund läuft. Wir würden das solero e-citta auf alle Fälle wieder kaufen bei dem Preis-Leistungsverhältnis.

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