Kaufratgeber Pedelec – das passende Rad für mich

01.02.11 2 Kommentare von
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Der Kauf eines Pedelecs sollte wohl durchdacht sein. Es gibt viele unterschiedliche Modelle in den diversen Preisklassen und für ganz verschiedene Anforderungen. Neben der preislichen Vorstellung spielen auch ganz praktische Fragen eine Rolle. So ist zum Beispiel von Bedeutung, ob das Pedelec oft transportiert werden muss. In diesem Fall kommt ein Modell infrage, das sich zusammenklappen lässt. Auch die Akku-Boxen spielen eine Rolle. Am besten sind solche, die man auch herausnehmen kann. Zudem ist es hilfreich, wenn sich der Akku sowohl im eingebauten als auch im ausgebauten Zustand aufladen lässt. Besonders für das schnelle Laden unterwegs ist das praktisch. Ein Pedelec ist teurer als ein herkömmliches Fahrrad. Das ist nachvollziehbar, da es mit sehr viel mehr Technik ausgestattet ist.

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Eine besondere Aufmerksamkeit verdient der Akku selbst. Er ist wertvoll und daher für Diebe immer wieder interessant. Eine gute Diebstahlsicherung sollte also auch am Pedelec vorhanden sein. Neben den individuellen Vorlieben kommt es zunächst einmal auf die Sicherheit beim Pedelec an. Daher sollte das Bremssystem über sehr gute Eigenschaften verfügen. Es muss verlässlich sein und ein gutes Fahrgefühl vermitteln, auch in brenzligen Situationen. Wer hier am falschen Ende spart, kann böse Überraschungen erleben. Die Beleuchtung sollte nicht mit dem Akku betrieben werden. Zum einen ist das nachteilig für die Leistung des Akkus. Doch viel wichtiger ist die Tatsache, dass es laut StVZO nicht zulässig ist, das Licht auch mit dem Akku zu betreiben. Das ist durchaus sinnvoll, denn ist dieser leer, hört auch das Licht auf zu brennen. Entscheidend für das passende Rad ist die Frage nach den Einsatzgebieten.

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Wer sein Pedelec hauptsächlich im Stadtverkehr nutzt, wird ein anderes Modell benötigen als jemand, die viel im Gebirge oder auf gefälligen Strecken unterwegs ist. Besonders wenn man häufig längere Touren machen will, sollte der Akku entsprechend stark sein. Man wird wenig Freude an langen Ausflügen haben, wenn der Akku schon nach 30 Kilometern wieder aufgeladen werden muss. Laut Hersteller gibt es Akkus mit einer Reichweite von 100 Kilometern. Das sind jedoch Laborwerte, die der Realität meist nicht entsprechen. Aber Akkus mit Reichweiten von 60 bis 70 Kilometern sind durchaus realistisch. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich das Pedelec in einem Fachgeschäft zu kaufen. Das muss nicht unbedingt der Händler in der Stadt sein, auch ein Online-Shop bietet sich dafür an. Wichtig sind die Kompetenz und die Qualität des Anbieters. Eine große Auswahl und aussagekräftige Antworten auf die eigenen Fragen sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Außerdem bieten seriöse Hersteller Garantieleistungen an, die über die gesetzlich vorgeschriebenen 2 Jahre hinausgehen. Ausgenommen davon sind allerdings Verschleißteile, und dazu zählt auch der Akku.

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