Das Gewicht von Elektrofahrrädern und Pedelecs

14.11.11 2 Kommentare von
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Man kann ganz sicher eine ganze Menge Vorteile aufzählen, wenn es um das Elektrofahrrad oder das Pedelec geht. Sie alle liegen klar auf der Hand und sprechen für diese Art des Radfahrens.

Man muss aber fairerweise auch erwähnen, dass Räder mit einem Elektromotor schwerer sind als Räder ohne diesen Hilfsantrieb. Insbesondere die Akkus nehmen entscheidenden Einfluss auf das Gewicht des Elektrofahrrads oder das Pedelec.


Inzwischen gibt es zwar Akkus, die deutlich leichter sind als beispielsweise die schweren und unhandlichen Blei-Akkus. Ein gewisses Eigengewicht bringen sie aber trotzdem mit. Ob sich aus dem Elektrofahrrad oder Pedelec Nachteile ergeben, hängt auch davon ab, wo der Akku platziert wird.

Am ausgewogensten lässt sich das Rad fahren, wenn der Akku in der Mitte montiert wird. Das ist aber nicht immer möglich, und so bleibt oft nur der Einbau am Gepäckträger. Das führt dazu, dass der Schwerpunkt des Rades nach hinten verlegt wird. Dadurch entstehen Auswirkungen auf das Fahrverhalten, es wird weniger angenehm. Doch es geht dabei nicht nur um den Komfort des Fahrens, sondern auch um die Sicherheit. Ein Akku, der das Gewicht im hinteren Teil des Rades erhöht, trägt automatisch dazu bei, dass beim Fahren eine Gefahr entsteht. Bei einem Elektrofahrrad oder Pedelec kann das Vorderrad leichter die Bodenhaftung verlieren. Noch deutlicher wird das Problem, wenn man mit dem Gepäckträger etwas transportieren will. Der hintere Teil des Rades wird durch das Gepäck und den Akku noch schwerer, die Haftung wird zum ernsthaften Problem.

Ein großer Vorteil des Elektrofahrrads und des Pedelec liegt in der Tatsache, dass man es entweder mit oder ohne Motor fahren kann. Anders verhält es sich bei Elektromopeds. Wenn bei ihnen der Akku leer ist, bedeutet es das Ende der Tour. Man muss eine Möglichkeit finden, den Akku aufzuladen, sonst stehen die Räder still. Doch das, was sich zunächst als großer Vorteil beim Elektrofahrrad und beim Pedelec zeigt, kann sich auch als Nachteil erweisen. Man merkt die Problematik insbesondere dann, wenn man sich auf eine längere Fahrt begibt. Irgendwann gibt jeder Akku auf. Bei längeren Touren muss man damit rechnen, dass die Fahrt irgendwann nur noch mit Muskelkraft fortgeführt werden kann.

Moderne Akkus sind viel leistungsfähiger, als das früher der Fall war. Es dauert lange, bis man sie wieder aufladen muss. Und genau hier liegt das Problem des Elektrofahrrads oder Pedelecs. Der Akku muss weiterhin befördert werden. Ein leerer Akku wird nicht leichter. Es muss deutlich mehr Muskelkraft aufgewendet werden, um das Rad weiterhin zu fahren. Wenn man in solchen Momenten mit Anstiegen oder Gegenwind zu kämpfen hat, wird man sich für einen Moment sicher wünschen, ein Rad ohne Akku zu besitzen. Ist der Akku aber erst einmal aufgeladen, verflüchtigt sich diese Vorstellung schnell wieder.

Achten Sie beim Farradkauf auch darauf, wieviel Gewicht Ihr Fahrrad tragen kann.

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Ein Beispiel für ein Pedelec, welches ein höheres Gewicht tragen kann ist das Agattu XXL C 8 Pedelec von dem Fahhradhersteller Kalkhoff. Dieses Fahrrad mit Hilfsmotor zeichnet sich dadurch aus, dass es für kräftigere und auch größere Menschen (bis zu 222 cm Körpergröße) sehr gut geeignet ist. Zudem kann auch der Gepäckträger mit einem größeren Gewicht belastet werden.

Möchten Sie mehr über die Spezifikationen des Agattu XXL C8 Pedelecs von Kalkhoff wissen, sehen Sie sich hierzu unseren Pedelec-Portal.net Faktentest an.

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1 Kommentar zu “Kraft und Anmut-Fahrbericht zum GRACE PRO E-Motorbike (2010)”

  1. E.Malota says:

    Ihr Kommentar
    Das AVE Metro ist überwiegend für den City-Gebrauch geeignet. Mehr als 30 km Reichweite sind kaum erreichbar! Ein zweiter Akku ist außerhalb von Deutschland derzeit nicht erhältlich, da sie im Gegegnsatz zu Kompletträdern als “Gefahrengut” versandt werden müssen.

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