Geschwindigkeit von Pedelecs – wie ist die Höchstgeschwindigkeit von Pedelecs, wie schnell werden sie?

21.11.11 1 Kommentar von
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Pedelecs werden oft als Unterstützung für gehbehinderte Menschen angesehen. Das ist ein Irrtum, denn es wird lediglich das Fahren erleichtert. Es ist eine umweltschonende und bequeme Fortbewegung, die unter geringer Geräuschbelastung erfolgt. Vor allem kürzere Strecken können damit bedenkenlos gefahren werden.

Allerdings ist darauf zu achten, dass man immer einen Ersatzakku mit sich führt, denn sollte einmal ein Umweg gefahren werden, dann kann die Batterie an ihre Leistungsgrenze geraten und ein solches Pedelc lässt sich dann nur unter großer Anstrengung vorwärts bewegen, da es bis zu 30 Kilogramm wiegen kann. Sehr wichtig ist vielen Menschen die Geschwindigkeit eines Pedelcs. Bei einem dieser besonderen Fahrräder erbringt der Elektromotor maximal 250 Watt an Leistung. Das entspricht einer ungefähren Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Wer natürlich schneller fahren will, ist auf die eigene Körperleistung angewiesen. Diese beträgt laut einer Untersuchung im Durchschnitt um die 100 Watt. Bei den meisten Fahrrädern kann der Unterstützungsgrad in mehreren Stufen eingestellt werden und ist zudem noch abhängig von der Pedalkraft.

Es können aber kaum mehr Kilometer die Stunde gefahren werden, vor allem nicht bei normalen Strecken. Denn das Fahrrad ist nur auf diese maximalen 25 Kilometer pro Stunde ausgelegt, dann ist für dieses Fahrzeug nicht einmal ein Mofa-Führerschein nötig. Sollte aber ein Pedelec gekauft werden, was für eine höhere Geschwindigkeit ausgelegt ist, dann ist es wichtig, einen Mofa-Führerschein vorweisen zu können. Besitzt man diesen nicht und man wird unterwegs kontrolliert, ist eine Geldstrafe fällig. Nutzer, die vor dem 1. April 1965 geboren wurden, müssen nur den Personalausweis vorweisen können. Die Hersteller haben das Recht, Pedelcs mit verschiedenen Leistungen zu produzieren. Somit ist für jede Lebenssituation und für jeden Geschmack etwas zu finden. Allerdings muss man damit rechnen, je höher die Geschwindigkeit ist, um so größer ist auch die Unfallgefahr. Schnell kann man beispielsweise von einem Autofahrer übersehen werden oder man selbst gerät bei nasser Fahrbahn ins Rutschen. Mögliche Gefahren gibt es viele. Daher ist es meist sinnvoll, ein eher etwas langsameres Gefährt zu nutzen und sicher auf der Straße unterwegs zu sein. Statistisch gesehen ist das Risiko bei schnellen Pedelcs höher, Unfälle zu verursachen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, immer auf eine korrekte und angemessene Fahrweise und eine gute Ausstattung des Rades zu achten. Dann sollte einer unfallfreien Fahrt nichts mehr im Weg stehen.

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2 Kommentare zu “Darf man mit einem Pedelec auf einem Fahrradweg fahren?”

  1. Karl Heinz Rosée says:

    Ihr KommentarDie Frage ist aufgetaucht, dass die Anfahrhilfe bei einem Pedelec bis die 6 km/h, die auch ohne Treten zu erreichen ist, eine Grauzone schafft und man besser bei seiner Privathaftpflicht Versicherung nachfragt, ob dieses Gefährt noch mitversichert ist. Aufgefallen ist mir diese Grauzone bei dem letzten Test von Pedelecs von ADAC und Stiftung Warentest. Dort gibt es keine eindeutige Zuordnung.

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