Elektrofahrräder und Pedelecs bei Wind und Wetter

30.10.11 2 Kommentare von
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Elektrofahrräder und Pedelcs erwiesen sich vor allem bei kurzen Strecken als wahre Umweltschoner. Die müssen nicht mit Benzin oder Ähnlichen angetrieben werden, sondern besitzen einen Akku, welcher nach Gebrauch einfach wieder aufgeladen wird. Dennoch muss man die äußeren Einflüsse mit bedenken, denn diese können sich schnell auf die Akkuleistung auswirken.

Sinken die Temperaturen im Außenbereich um den Nullpunkt, dann kann man sicher sein, dass dies nicht unbemerkt bei der Akkuleistung bleibt. Besonders im unteren Bereich muss der Akku mehr arbeiten, um die nötige Energie zu erzeugen, damit das Elektrofahrrad bewegt wird. Schnell ist seine Kapazität dann aufgebraucht. Bei der Suche nach dem richtigen Elektrofahrrad oder Pedelec sollte immer darauf geachtet werden, dass vom Anbieter ein Ersatzakku zur Verfügung gestellt wird. Einzeln kosten sie zwischen 400 und 1000 Euro. Aus diesem Grund kann man bares Geld sparen, wenn bei einem Vergleich auf Anbieter Wert gelegt wird, die einen Ersatzakku mitliefern. Sollte die enthaltene Batterie bei kälteren Temperaturen schneller an Leistung verlieren, kann zum Ersatz gegriffen werden. Denn das Nachladen dauert bis zu fünf Stunden. Oftmals steht nicht so viel Zeit zur Verfügung.

Noch vor nicht langer Zeit wurde der Fehler begangen und die Akkus wurden nur kurz aufgeladen, um wenigstens überschaubare Strecken zurücklegen zu können. Dadurch entstand der sogenannte Memory Effect. Wurde nur einmal nicht voll aufgeladen, konnte auch beim nächsten Mal keine volle Leistung mehr erzielt werden. Dieses Problem wurde allerdings inzwischen beseitigt.

Sind im Außenbereich während des Sommers hohe Temperaturen vorhanden, kann es natürlich auch passieren, dass der Akku eine höhere Leistung erzielt, als man es eigentlich gewöhnt ist. Denn Wärme wirkt sich auf jeden Akku positiv aus und lädt ihn ein Stück weit wieder auf. Aber die Wärmeeinwirkung bei Sonneneinstrahlung reicht nicht aus, um den Akku vollständig aufzuladen. Die zusätzlich erzeugte Energie ist nur minimal.
Feuchtigkeit kann einem Akku eigentlich kaum etwas anhaben, aber der Akku sollte trotzdem besser vor Regen oder Schnee gut geschützt sein. Allerdings ist es ratsam, vor dem Kauf eines Pedelecs oder eines Elektrofahrrades, einen genauen Vergleich vorzunehmen. Testberichte sind da von Vorteil, denn Mängel, auch in Hinsicht auf die Batterie, lassen sich manchmal schon erkennen.

Pedelecs erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde und können ohne einen Führerschein gefahren werden. Anders ist dies bei den Elektrofahrrädern. Sie erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde und hier ist ein Führerschein Pflicht.

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