Elektrofahrräder für Kinder

09.02.11 1 Kommentar von

Elektrofahrräder erweisen sich vor allem bei kurzen Strecken immer wieder als umweltschonend und sparsam. Nicht nur Erwachsene können davon profitieren, sondern Kinder können sich ebenfalls mit solch einem Elektrofahrrad einfach fortbewegen. Hierfür gibt es verschiedene Ausführungen, welche Teile mit sich bringen, die das Rad kindgerecht gestalten.

Der Akku unterscheidet sich nicht von dem eines Erwachsenenfahrrades. Nur die Leistung ist etwas geringer, da Kinder aus Sicherheitsgründen nicht so schnell unterwegs sein sollten. Ein weiterer Grund für einen kleineren Akku ist, das Gewicht. Ein Kind kann keine Batterie transportieren, die für große Räder ausgelegt ist. Aber auch die kleinere Variante erbringt eine gewisse Leistung. Das war leider nicht immer der Fall. Oftmals war der Akku nach wenigen Metern bereits aufgebraucht und musste erneut bis zu fünf Stunden geladen werden. Heute haben die Akkumulatoren eine längere Lebensdauer, diese ist abhängig vom Fahrstil und dem befahrenen Gelände. Werden oft Erhebungen befahren oder Gebäck transportiert, dann stößt der Akku schneller an seine Grenzen, als wenn gerade Strecken kontinuierlich schnell befahren werden.
Ein Problem konnte generell bei den Akkumulatoren beseitigt werden. Noch vor einiger Zeit gab es den Memory Effect. Das bedeutete, wenn der Akku nur kurz geladen wurde oder nur zur Hälfte, dann konnte auch bei der nächsten Akkuladung und allen Zukünftigen kein höheres Ladeergebnis mehr erzielt werden. Das ist nicht mehr so und die Kinder haben länger Freude am Fahren. Die Fahrräder sind klein und bunt gehalten. Je nach Alter lässt sich der entsprechend kleine Sattel verstellen und auch Stützräder können am Hinterrad rechts und links angebracht werden. Damit bekommt das Kind beim Fahren mit einem Elektrofahrrad die notwendige Stütze, wenn es noch nicht selbstständig fahren kann.
Kinder sollten, um ein Elektrofahrrad zu benutzen, ein Mindestalter von 2,5 Jahren haben. Die Größe sollte dementsprechend bei mindestens anderthalb Metern liegen. Elektrofahrräder für Kinder sind nicht so kostenintensiv, wie die für die Erwachsenen. Hier sollte auch darauf geachtet werden, dass ein Ersatzakku vorhanden ist. Somit kann wenn notwendig der leere Akku gegen den Ersatzakku getauscht werden. Der Tatandrang der Jüngsten muss dann nicht zwangsweise unterbrochen werden. Ein Ersatzakku kostet im Normalfall schnell mal ab 400 Euro aufwärts. Aus diesem Grund ist es preisgünstiger, wenn direkt beim Kauf des Fahrzeugs eine Ersatzbatterie mitgeliefert wird.
Elektrofahrräder für Kinder sind dennoch sehr umstritten. Viele Menschen sind der Meinung, dass Kinder viel Bewegung benötigen und das dieses mit einem Elektrorad oder einem Pedelec nicht mehr gegeben ist.

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3 Kommentare zu “Stützräder an Elektrofahrrad – gibt es so etwas oder kann man es nachträglich montieren?”

  1. Stützräder an Pedelec – gibt es so etwas oder kann man es nachträglich montieren? - Pedelec - Tipps und Tricks says:

    [...] Suche nach Stützräder für Elektrofahrräder gestaltet sich ähnlich schwierig und auch hier gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten. [...]

  2. Werner says:

    Hier habe ich gerade schöne Fotos zum Anbau gefunden.

  3. Werner says:

    Hier habe ich gerade schöne Fotos zum Anbau gefunden:

    http://dreirad-fuer-erwachsene.de/montiere_Stuetzraeder_Fahrrad_eBike

    Pardon! Webseite war bei 1. Mal weg.

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