Elektrofahrrad – welches ist das beste Elektrofahrrad?

08.05.11 Kommentare deaktiviert von
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Die Frage, welches Elektrofahrrad das Beste ist, kann man pauschal natürlich nicht beantworten. Es kommt immer darauf an, was man für Vorstellungen hat und welche Eigenschaften des Elektrofahrrads individuell besonders wichtig sind. Letztlich spielt auch das Bauchgefühl eine gewisse Rolle. Es ist auch nicht anders als bei anderen Fahrzeugen. Manchmal sieht man eines und weiß genau: Das ist es!

Trotzdem spielen auch objektive Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel ist da die Frage des Antriebs. Auch hier kann man keine bestimmte Art des Antriebs als die beste bezeichnen, jede hat Vorteile und Nachteile. Der Zentralantrieb beispielsweise überträgt seine Kraft über das Hinterrad. Dafür wird die Gangschaltung genutzt. Zu bedenken ist hier, dass die Geschwindigkeitsgrenze von 25 km/h nur im höchsten Gang erreicht wird. Werden niedrigere Gänge benutzt, setzt die Geschwindigkeitsgrenze deutlich früher ein, im ersten Gang schon bei 10 km/h. Steigungen werden durch den Zentralantrieb langsamer gefahren. Dafür hat dieser Antrieb den Vorteil, dass auch extreme Steigungen gemeistert werden können. Wer also oft in den Bergen unterwegs ist, wird sicher sagen, dass das beste Elektrofahrrad das mit Zentralantrieb ist. Jemand, der auf ebenem Gelände unterwegs ist, wird diese Einschätzung wahrscheinlich nicht teilen.

Wer den Berg etwas schneller heraufkommen möchte, wählt am besten den Nabenantrieb. Er hat immer die gleiche Übersetzung und ist nicht nur bei Steigungen, sondern auch für andere Anforderungen in der Regel gut geeignet. Probleme kann dieser Antrieb bekommen, wenn der Untergrund sandig oder steil ist. Steigungen machen diesen Antrieb nichts aus, aber da er immer die gleiche Übersetzung hat, kann es passieren, dass bei der Beschleunigung das Vorderrad durchdreht. Wichtig bei der Frage nach dem richtigen Antrieb ist auch die Bremse. Wer sich die Möglichkeit wünscht, auch eine Rücktrittbremse verwenden zu können, kann sich eigentlich nur für einen Nabenantrieb im Vorderrad entscheiden, denn dadurch ist die Funktion der Rücktrittbremse möglich. Befindet sich der Nabenmotor hinten oder fährt das Elektrofahrrad mit dem Zentralantrieb, ist aus technischen Gründen die Rücktrittbremse nicht möglich. Für Freunde dieser Art des Bremsens fallen diese Antriebe also durch das Raster.

Ein wenig mehr Klarheit kann man bei der Antwort auf die Frage erreichen, welcher Akku beim Elektrofahrrad der Beste ist. Obwohl es auch hier eine Frage dessen ist, was man sich darunter vorstellt. Wer eine günstigen Akku haben will, wird den Blei-Akku für die beste Wahl halten. Er ist in den Anschaffungskosten nahezu konkurrenzlos. Allerdings ist er ausgesprochen schwer, wenn man also einmal mit einem leeren Akku fahren muss, hat man sein Gewicht zu transportieren. Das macht sich beim Fahrverhalten bemerkbar. Die derzeit modernsten Akkus sind Lithium-Ionen-Akkus. Die haben die höchste Kapazität, das niedrigste Gewicht und können leicht recycelt werden. Wenn man die Frage nach dem besten Elektrofahrrad stellen will, so muss die Antwort sicher lauten, dass es das mit einem Lithium-Ionen-Akku ist.

Wir vom Pedelec-Portal können Ihnen leider auch nicht sagen, welches das Beste Elektrofahrrad für Sie ist. Wir haben allerdings auf unserer Hersteller und Testberichte Seite Faktentests zu einigen beliebten Rädern durchgeführt. Anhand dessen bekommen Sie die wichtigsten Informationen über die verschiedenen Fahrradmodelle und haben so eine gute Kaufgrundlage.

Haben Sie schon das beste Elektrofahrrad für sich gefunden? Welches Modell hat Sie begeistert?

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